Was war das “Haus der Träume”?

B – Registrierungsstelle für Flüchtlinge in Charlottenburg

Anfang der 1950er Jahre war die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin noch offen. Flüchtlinge aus der DDR mussten sich in der Kuno-Fischer-Str. 8 registrieren lassen. Mehr als hunderttausend Menschen standen zwischen Januar 1950 und August 1953 in den langen Schlangen an, die manchmal bis zur Neuen Kantstraße reichten. Das ehemalige Verwaltungsgebäude einer Berufsgenossenschaft wurde “Haus der Träume” genannt, weil die Menschen, die hier Aufnahme suchten, eben erst ihre Heimat verloren hatten und von einer für sie besseren Zukunft träumten.