C – Mit einem gekaperten U-Bahn-Zug
Es gab viele unterschiedliche Arten, wie Menschen aus der DDR in den Westen fliehen wollten. Manche gruben Tunnel unter der Mauer hindurch, seilten sich von Häusern ab, brachen mit Planierraupen durch, einer tauchte durch die Havel, ein anderer versucht es mit einem Heißluftballon.
Tatsächlich gelangen auch zwei Fluchten im Bauch einer lebensgroßen Plastik-Kuh, erst beim dritten Mal wurde die Aktion im Juli 1969 entdeckt.
Schon im Dezember 1965 durchbrach der Lokführer eines Zuges die Grenze zu Zehlendorf. 25 Menschen blieben in West-Berlin, sieben kehrten in die DDR zurück. Am nächsten Tag wurden die Schienen abgebaut.
Und 1963 gelang sogar eine Flucht in einem gestohlenen sowjetischen Schützenpanzer direkt durch die Mauer zwischen Treptow und Neukölln. Der 19-jährige Flüchtling wurde dabei von mehreren Schüssen getroffen, überlebte aber.
Eine Flucht mit der U-Bahn gab es jedoch nicht.

Foto: Polizeihistorische Sammlung Berlin