Was fanden Arbeiter 1956 bei Bauarbeiten für das Hansaviertel?

B – Die 13.000 Jahre alten fossilen Überreste eines Elches.

Am 16. Mai 1956 stießen Bauarbeiter an der U-Bahn-Baustelle zwischen Turmstraße und Hansaplatz in sieben Metern Tiefe auf einige Tierknochen. Archäologen konnten schließlich ein vollständiges Tierskelett mit einem für Breitstirn- oder Riesenelche typischen Geweih bergen, das auf etwa 11.000 v. Chr. datiert wird. Der Elch war 2,40 Meter lang, hatte eine Höhe von 1,90 Metern und wird als Jungbulle eingestuft. Er ist vermutlich auf natürliche Weise ums Leben gekommen. Im Umkreis des Skeletts wurden weitere Knochen von Wildpferden, Rentieren und Rothirschen gefunden.