Was verkauften die Charlottenburger vor 250 Jahren nach Berlin?

A – Steine

Die Charlottenburger Äcker waren im 18. Jahrhundert nicht besonders ertragreich. Dafür gab es darauf unzählige Feldsteine, die den Bauern die Bewirtschaftung noch schwerer machten. So kamen sie auf die Idee, die Steine nicht nur am Feldrand zu sammeln, sondern nach Berlin zu verkaufen, wo sie für den Hausbau dringend gebraucht wurden. Bezahlt wurden diese Steine mit dem Mist von Berliner Kühen, mit dem dann wiederum die Charlottenburger Felder gedüngt wurden.