C – Durch Häftlinge aus Sachsen.
1.000 Jahre lang wurde Porzellan ausschließlich in China hergestellt. Wer es sich nach Europa importierte, musste ein sehr reicher Mensch sein. In Berlin versuchte sich auch der Chemiker Johann Friedrich Böttger daran, schaffte es jedoch nicht und musste im Jahr 1700 nach Sachsen fliehen. Dort gelang es ihm dann, das berühmte Meißner Prozellan zu entwickeln.
60 Jahre später wurden dort die Porzellanarbeiter im Zuge des Siebenjährigen Krieges verhaftet, konnten aber ausbrechen und nach Berlin flüchten. Hier zeigten sie, wie man gutes Porzellan herstellt. Friedrich II. nutzte dieses Wissen, um seine eigene “Königlich Preußische Porzellanmanufaktur” zu gründen. Die KPM gibt es bis heute und noch immer hat sie als Zeichen ein königliches Zepter.
