B – Industriegebiet an der Chausseestraße in Mitte
Ab etwa 1800 entstanden an der Chausseestraße vor dem Oranienburger Tor 33 Stahlbau- und Maschinenfabriken. Richtung Norden zogen sich über einen Kilometer lang die Fabriken, in denen rund um die Uhr Lokomotiven, Maschinen usw. gebaut wurden. Die Schwerindustrie brauchte viel Energie, Dampfkessel, Hochöfen, so dass der Himmel darüber voll Feuerschein und Rauch war. So nannte die Bevölkerung das Areal bald Feuerland.
Nach etwa 80 Jahren war die Stadt jedoch schon so weit an das Industriegebiet heran gewachsen, dass die Fabriken woanders hinziehen mussten, u.a. nach Tegel. In Mitte erinnern aber noch einige Straßennamen an die größten der Fabriken, darunter Borsig, Wöhlert, Pflug und Schwartzkopff.
Das Bild von Karl Eduard Biermann zeigt die Fabrik von August Borsig in der Chausseestraße.
