B – Die Reichsbankzentrale
Zwischen Kupfergraben und Kurstraße zieht es sich fast bis zur Gertraudenstraße hin, ewig lange Fensterreihen zeigen schon von außen: Hier wohnt die Bürokratie. 1940 wurde es als Reichsbankzentrale eröffnet. Im Krieg brannten die oberen Stockwerke aus, ab 1949 wurde es dann Sitz des DDR-Finanzministeriums.
1959 zog das Zentralkomitee der SED ein, das von hier aus 30 Jahre lang die Politik der DDR bestimmte. Das ZK galt als die Kommandobrücke der Partei, des Staates und der Wirtschaft, hier wurden alle wesentlichen Entscheidungen der DDR-Politik gefällt.
Seit Mitte der 1990er Jahre befindet sich dort das Außenministerium.

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