Wieso lebte der Sänger Wolf Biermann ab 1976 nicht mehr in der DDR?

B – Weil er ausgebürgert wurde

Nach einem Konzert am 13. November 1976 in Köln wurde der Liedermacher nicht mehr in die DDR zurückgelassen. Die dortige Regierung bürgerte ihn aus, weil seine Lieder zu regimekritisch waren. In der Folge solidarisierten sich zahlreiche ostdeutsche Künstler*innen mit Biermann, was ihnen Repressalien einbrachte, vor allem Berufsverbote. Mehrere von ihnen verließen die DDR daraufhin, unter anderem Katharina Thalbach, Manfred Krug, Bettina Wegner und Nina Hagen.

Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1201-046 / Waltraud Grubitzsch (geb. Raphael)

Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0