Wen nannte man die “Britzer Prinzessin”?

D – Ein 1.500 Jahre altes Skelett

1951 fanden Arbeiter bei Erdbauabeiten zum Britzer Park das gut erhaltene Skelett eines jungen Mannes, der um das Jahr 550 herum gestorben sein muss. Aufgrund der Grabbeilagen, unter anderem einer Goldmünze in seinem Mund, hielt man ihn für das Mitglied einer hochgestellter Gesellschaftsschicht. Wegen dieser Einordnung und weil man ursprünglich von einem Mädchen ausging, setzte sich früh der Name “Britzer Prinzessin” durch.
Woran der junge Mann starb, ließ sich nicht feststellen. Merkwürdig war jedoch, dass sich nur wenige Meter weiter das Skelett eines älteren Mannes aus der gleichen Familie fand.

Foto: E. Moebus / Bürgerverein Britz e.V.